Senorinnen der Viktoria werden Deutsche Meisterinnen im Halbmarathon

Erfolgreich, dennoch nicht zu 100% glücklich kehrten die Athletinnen und Athleten der TG Viktoria Augsburg von den Deutschen Halbmarathon Meisterschaften aus Bad Liebenzell zurück. Die Seniorinnen W45+ machten verwirklichten ihr Ziel und holten sich den Mannschaftstitel. Ihre männlichen Vereinskameraden der M50 holten ein wenig überraschend Silber. Daneben gab es drei vierte und vier weitere Top-10-PLatzierungen.

Die Seniorinnen waren angetreten mit Marion Hofmann, Inga Manneck, Barbara Auer-Gerber und Sue Snook. Sie wollten auf jeden Fall auf das Treppchen, der Titel war das Ziel. Und so liefen insbesondere Marion und Inga von Anfang an engagierte Rennen, Barbara teilte sich nach langem Trainingsausfall das Rennen gut ein. Am Ende siegten die drei in 4:31:30h mit über drei Minuten Vorsprung souverän. Ein wenig trübte die Freude die beiden undankbaren vierten Plätze von Marion in der W50 und von Inga in der W45. Barbara freute sich dagegen über den sechsten Platz in der W45 und auch Sue freute sich als 13. der W45 über eine neue Bestzeit.

Ebenfalls Medaillenträume hatte Herbert Vogg. Aber auch er konnte in der jüngsten Verhangenheit nicht so trainieren, wie er sich das gewünscht hätte und so musste er am Ende in 1:21:03h mit knapp 30 Sekunden Rückstand auf Bronze mit Platz vier in der M55 zufrieden sein. Gut dagegen lief es bei Karlheinz Viola, der konstant im Bereich knapp über 3:40min/km. Belohnt wurde diese gute Renneinteilung mit dem achten Rang in der M50 und der Silbermedaille in der Mannschaft gemeinsam mit Werner Möritz und Thomas Siegmund. In 4:07:13h hatten die drei sowohl rund zehn Minuten Platz nach vorn als auch nach hinten.

Medaillenchancen hatten auch Julia Weniger bei den Juniorinnen und gemeinsam mit ihr das Damenteam mit Petra Stöckmann und Sabrina Riedl. Doch Julia musste bei Kilometer 13, durch einen Eisenmangel gehandicapt, das Rennen vorzeitig beenden und so reichte es dann “nur” noch zu Platz fünf in der Mannschaft in 4:21:48h, die nun durch Inga Manneck aufgefüllt wurde. Petra Stöckmann lief in 1:23:42h die beste Zeit seit fünf Jahren und wurde siebte in der W35, Sabrina biss sich für die Mannschaft durch, obwohl es ihr elend ging. Schade, dass dieser Einsatz nicht mit der Medaille belohnt wurde. Gesund wäre die dafür notwendige 1:27:30h für Julia kein Problem gewesen.


 
 
 

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